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  • AutorenbildFelix Baumeister

Home Office

Aktualisiert: 22. Feb. 2023

Seit mittlerweile 10 Monaten sind wir nun bei der Organisation, die ich aktuell als Coach betreue, alle im Home Office. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass vorher knapp 700 Leute vor Ort im schönen Office waren. Innerhalb kürzester Zeit aber wurden die meisten mit der nötigen Hard- und Software ausgestattet, in meinen Augen sehr schnell und reibungslos (das IT Service Desk, hat da ggf. eine abweichende Auffassung).


Natürlich ist das Thema Krankheit auch ein Punkt, bei Anwesenheitspflicht kommen die meisten mit Erkältungen oder anderen Symptomen ins Büro. Entweder weil der Laptop dort steht, oder weil sie ein Meeting haben, an dem sie teilnehmen möchten. Home Office bedeutet, dass ich auch bei ersten Anzeichen von Krankheitssymptomen arbeiten kann, ohne meine Kolleginnen und Kollegen (kollegial und kollektiv) anzustecken. annehmen an einem Arbeitstag oder in der Mittagspause zum Einkaufen. In der IT kann ich deutlich fokussierter arbeiten, gerade als Teammitglied in einem Entwicklungsteam. Zusätzlich spare ich mir den Arbeitsweg, der kann schnell bei einigen 3 Stunden des Tags ausmachen. 3 Stunden, die ich mit der Familie, Sport, Lesen oder einfach auch mit Arbeiten verbringen kann. Zeit, die einem sonst niemands wiedergibt.


Natürlich ist das Thema Krankheit auch ein Punkt, bei Anwesenheitspflicht kommen die meisten mit Erkältungen oder anderen Symptomen ins Büro. Entweder weil der Laptop dort steht, oder weil sie ein Meeting haben, an dem sie teilnehmen möchten. Home Office bedeutet, dass ich auch bei ersten Anzeichen von Krankheitsymptomen arbeiten kann, ohne meine Kolleginnen und Kollegen (kollegial und kollektiv) anzustecken.


Was ist die Angst vor Home Office? Dass die Leute zuhause bügeln, während sie den Quartalszahlen zuhören? Wäre das denn schlimm? In einer gesunden, gut funktionierenden Firma haben die Leute eine Motivation ihren Beitrag zu leisten, die meisten Arbeiten vermutlich sogar mehr im Home Office. Gerade für Management und Leadership Rollen ist es wichtig zu vertrauen und möglichst viel Kontrolle abzugeben.


Viele andere Zahlungsdienstleister und vor allem Grossbanken sind schon seit Monaten wieder im Office. Anwesenheitspflicht wieder eingeführt*. „Back to normal“. Oder eben nicht? Was ist das neue normal? Müssen wir im Office sein um zu arbeiten? Was sagt das über uns aus, im Bezug auf Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit und Talent Attraction?


Ich freue mich daher umso mehr, dass die Organisation, als Vorreiterin der Finanzbranche in der Schweiz, zeigt was möglich ist. Laut Mitteilung vom Townhall im Dezember können die Mitarbeitenden permanent im Home Office bleiben. Mehr Zeit mit der Familie, mehr Sport, mehr Bildung, mehr Ausgeglichenheit. Einfach mehr Lebensqualität. Die Empfehlung lautet 2 Tage die Woche ins Office gehen, wenn die Pandemie vorbei ist, um den sozialen Kontakt aufrecht zu erhalten. Gemeinsam einen Kaffee trinken, in der Mittagspause über Skiausflüge sprechen oder abends nach der Arbeit gemeinsam ein Bier trinken sind sicher nicht verkehrt.


Ich freue mich, dass meine Auftraggeberin längst keine Old-School-Kreditkartenfirma mehr ist sondern immer mehr Tech-Company. Wir sind auf dem Besten Weg, weiterhin den Takt für „New Normal“ in der Schweiz anzugeben.


(*: Disclaimer: In der Schweiz gibt es per 18. Januar eine Home Office Pflicht)





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